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Allzeit bereit mit fundiertem Schulungsprogramm

ALS-Expert*innen an der Kettenbrücke trainieren Teams für Notfallsituationen

An der Privatklinik Kettenbrücke ist das Qualitätsmanagement in allen medizinischen Bereichen absolute Priorität. Ein wichtiger Teil ist dabei die regelmäßige Schulung aller Mitarbeitenden in der Pflege, der Physiotherapie, medizinischen Fachassistenz sowie der Dienstärzt*innen und darüber hinaus aller Mitarbeiter*innen für verschiedenste Notsituationen. Eine besondere Ausnahmesituation ist dabei die Reanimation im Rahmen der Notfallversorgung – „ein Notfall, der in der Praxis äußerst selten eintritt, gerade deshalb aber umso besser trainiert werden muss“, weiß Anästhesiepfleger Tobias Grabner BSc. Er ist einer von vier Expert*innen für Notfallmanagement an der Innsbrucker Privatklinik und führt die dazugehörigen Schulungen durch.

Schulungen am neuesten Stand

Tobias Grabner hat seine ALS (Advanced Life Support) - Ausbildung für Wiederbelebungsmaßnahmen beim European Resuscitation Council (ERC) absolviert. Die Schulungen und Leitlinien basieren auf den neuesten Richtlinien und ermöglichen es den Absolvierenden, eigenständig Kurse abzuhalten. Mittlerweile zählt Tobias Grabner selbst zu diesen Instruktoren – ein großer Vorteil für die medizinischen Teams an der Kettenbrücke und damit auch für die Sicherheit der Patient*innen, denn die Kettenbrücke kann damit ihre Teams hausintern professionell trainieren.

Praxisorientierung als Erfolgsfaktor

Jeweils zwei Instruktor*innen schulen das Thema ALS an drei Terminen im Jahr. Dabei lassen sich die Schulungsleiter*innen konkrete Fallbeispiele einfallen und leiten das Team auf diese Weise durch die einzelnen Schritte der Notfallversorgung, die simuliert werden. Während ALS-Trainings für Anästhesieteams und Dienstärzte gedacht sind, wird das Pflegepperonsal jährlich - und andere Berufsgruppen in längeren Intervallen – BLS (Basic Life Support) geschult. Dabei geht es um rasche Hilfe im Notfall – egal, wo die Notsituation entsteht. Trainiert werden unter anderem die Thoraxkompressionen und der Einsatz von Defibrillatoren, die in den Häusern A, B, C in allen Bereichen der Privatklinik einsatzbereit vorhanden sind.

Kommunikation im Fokus

Wie bei den meisten Sicherheitsthemen im Krankenhausbetrieb nimmt auch bei den ALS und BLS Schulungen das Thema Kommunikation eine besondere Stellung ein. Basierend auf den bestehenden Qualitätsprozessen im Flugverkehr und der Pilotenkommunikation wird auch im modernen Spitalsbetrieb mit klar vereinbarten und gelernten Terminologien und standardisierten Kommunikationselementen gearbeitet. „Je effizienter unsere Teams miteinander kommunizieren, desto besser können wir Leben retten, wenn jede Sekunde zählt“, erklärt Tobias Grabner. Die regelmäßigen Sicherheits- und Notfallschulungen tragen wesentlich dazu bei, dass alle Beschäftigten der medizinischen Bereiche bestmöglich Patientensicherheit leben.