Gefragte Parktikumsstellen mit persönlicher Betreuung
Die Privatklinik Kettenbrücke bietet zahlreiche Praktikumsstellen für angehende Pflegekräfte und andere Gesundheitsberufe an. Individuelle Begleitung, praxisnahes Lernen und eine familiäre Atmosphäre zeichnen das Ausbildungsangebot aus. Davon profitiert auch das Tiroler Gesundheitswesen.
Die Nachfrage nach Praktikumsplätzen an der Privatklinik Kettenbrücke steigt kontinuierlich. Während 2024 rund 150 Praktikant*innen betreut wurden, sind es 2026 bereits 200. Die Anfragen kommen aus Tirol und ganz Österreich. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet die neu geschaffene Stabstelle für Pflegedidaktik und Praktikumskoordination – eine Besonderheit in Tirols Krankenhauslandschaft. Mit Sarah Wolf, BScN, verfügt die Kettenbrücke über eine eigene Pflegepädagogin, die gemeinsam mit Pflegedirektorin Petra Potocnik, BA MA und die Praxisanleiter*innen die praktische Ausbildung begleitet und weiterentwickelt.
Individuelle Förderung im Mittelpunkt
„Unser Ziel ist es, die Menschen dort abzuholen, wo sie in ihrer Ausbildung stehen, und sie sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln“, erklärt Sarah Wolf. Die Praktika werden auf den jeweiligen Ausbildungsstand abgestimmt. Für alle Berufsbereiche stehen Praxisanleitungen zur Verfügung. Ziel ist es, den bestmöglichen Transfer von der Theorie in den Klinikalltag zu ermöglichen. Lerntagebücher unterstützen die Reflexion, gegenseitige Beurteilungen helfen bei der kontinuierlichen Verbesserung. Auch der enge Austausch mit Ausbildungsstätten wie dem AZW und der fh gesundheit trägt zur hohen Ausbildungsqualität bei.
Gut begleitet vom ersten Tag an
Bereits sechs Wochen vor Praktikumsbeginn erhalten die Auszubildenden alle wichtigen Informationen. Ein strukturierter Onboardingtag mit Hausführung, Vorstellung der Führungskräfte und Kennenlernen des Einsatzbereichs erleichtert den Einstieg. Wolf steht während des gesamten Praktikums als Ansprechpartnerin bereit und hält engen Kontakt zu den Ausbildungsstätten, insbesondere wenn zusätzliche Unterstützung gefragt ist. Besonders geschätzt werden die familiäre Atmosphäre, die persönliche Betreuung und die Möglichkeit, innerhalb des eigenen Kompetenzbereichs selbstständig zu arbeiten. „95 Prozent unserer Praktikant*innen bewerten ihren Aufenthalt in der abschließenden Befragung positiv. Das bestätigt unseren Weg“, freut sich Potocnik.
Praktika eröffnen neue Perspektiven
Das Angebot richtet sich an Auszubildende ab 17 Jahren verschiedener Pflege- und Gesundheitsberufe, darunter Pflegeassistenz, Operationstechnische Assistenz (OTA) und Medizinische Fachassistenz. Neben vier- bis achtwöchigen Praktika sind auch kürzere Schnuppereinsätze möglich. Diese können sogar die Berufswahl verändern. „Ein junger Mann hatte bereits eine Zusage bei der Polizei. Nach einem Praktikum in unserer Versorgungsassistenz entschied er sich für die OTA-Ausbildung und ist jetzt bei uns im OP-Bereich tätig.“, erzählt Wolf.
Mehrwert für das Gesundheitswesen
Die Kettenbrücke profitiert ebenfalls vom Austausch: Praktikant*innen bringen aktuelles Wissen aus ihrer Ausbildung mit und bereichern damit den Klinikalltag. Gleichzeitig werden zukünftige Fachkräfte praxisnah auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Wir sehen uns als Ergänzung und Unterstützung für die öffentlichen Krankenhäuser. Mit unserem Engagement in der Ausbildung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Sicherung qualifizierter Fachkräfte im Tiroler Gesundheitswesen“, betont Potocnik.
Wer sich für ein Praktikum interessiert, sollte sich aufgrund der großen Nachfrage möglichst ein Jahr im Voraus direkt bei Sarah Wolf mit dem gewünschten Zeitraum und Ausbildungsbereich bewerben.