MCI-Projekt zum Arbeiten nach Lebensphasen an der Kettenbrücke
Kooperation mit dem Studiengang Nonprofit, Social & Health Care Management
Eine Projektgruppe Studierender des MCI Studiengangs Nonprofit, Social & Health Care Management beschäftigt sich im Rahmen einer Kooperation mit der Kettenbrücke mit dem Lebensphasen orientierten Arbeiten wie es die Innsbrucker Privatklinik vor allem im Pflegebereich anbietet. Kürzlich waren die Studierenden an der Kettenbrücke zu Besuch und wurden dort von Pflegedirektorin DGKP Petra Potocnik, BA MA begrüßt.
Wissenschaftliche Projektarbeit für die Praxis
„Im Rahmen des diesjährigen Projekts erarbeiten die Studierenden anhand einer empirischen Untersuchung zu den Arbeitszeitmodellen bei uns Handlungsvorschläge zur Weiterentwicklung dieser Modelle“, beschreibt Petra Potocnik die aktuelle wissenschaftliche Projektarbeit zur Praxis an der Kettenbrücke. Nach einer Auftaktveranstaltung im Februar, bei der Petra Potocnik und Personalleiterin Susanne Fink, MA den Projektauftrag der Innsbrucker Privatklinik für das Projekt präsentierten, begannen die vier Studierenden mit ihrer Untersuchung. Im Rahmen der Analyse werden unter anderem Zusammenhänge zwischen Arbeitszeitmodellen, Mitarbeiterzufriedenheit und der dauerhaften Bindung ans Unternehmen beleuchtet.
Führung durch die Privatklinik
Beim Besuch an der Kettenbrücke Anfang März erhielten die Projektteilnehmer*innen eine Unternehmenspräsentation und wurden durch die verschiedenen Bereiche der Privatklinik geführt. Im Mittelpunkt standen dabei der OP-Bereich, die neuen Räumlichkeiten Tirols einziger privater Geburtshilfe und das 2025 neu eröffnete Haus C mit seinen ambulanten Einrichtungen.
Arbeiten nach Lebensphasen
Als Betrieb mit 80 Prozent Frauenanteil bei rund 400 Beschäftigten ist es dem Management der Innsbrucker Privatklinik seit Jahren wichtig, optimale Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und mehr zu bieten. „Wir haben gelernt, dass klassische Arbeitszeitmodelle mit Familie, Studium, berufsbegleitenden Ausbildungen oder sozialen Verpflichtungen für die Mitarbeitenden immer schwieriger unter einen Hut zu bekommen sind. Dem Tragen wir Rechnung mit dem Angebot, die Arbeitszeit in Abstimmung mit der Führung flexibel an die jeweilige Lebensphase anzupassen“, erklärt Petra Potocnik. Für Mitarbeitende mit kleinen Kindern gibt es zudem eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung.
Ergebnispräsentation im Juni
Nun sind alle gespannt, was bei der laufenden Projektarbeit rauskommt. Im Rahmen einer Projektmesse wird die Projektgruppe die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit Ende Juni in größerem Rahmen am MCI präsentieren. Dann wird das Kettenbrücke-Management relevante Erkenntnisse für die Praxis ableiten und in die tägliche Führungsarbeit einfließen lassen.
© Pichler