Neuer Arzt verstärkt Wirbelsäulenzentrum Kettenbrücke
Neurochirurg Priv.-Doz. Dr. Johannes Kerschbaumer seit Dezember dabei
Seit Dezember ist das Ärzteteam des Wirbelsäulenzentrum Kettenbrücke unter der Leitung von Geschäftsführer, Ärztlichem Direktor der Privatklinik Kettenbrücke und Facharzt für Neurochirurgie Dr. Michael Gabl um einen Arzt reicher. Priv.-Doz. Dr. Johannes Kerschbaumer ist von der Universitätsklinik Innsbruck an die Privatklinik Kettenbrücke gewechselt. Er beschreibt das weite Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten und warum nicht alle Patient*innen eine OP brauchen, aber die medizinische Abklärung von Rückenschmerzen sehr wichtig ist.
Viele Rückenprobleme behandelbar
„Zu uns kommen Patientinnen und Patienten mit den unterschiedlichsten Rückenproblemen“, erklärt Dr. Kerschbaumer. Am häufigsten handelt es sich um degenerative Probleme bei älteren Patienten wie Abnutzungen von Gelenken und Bandscheiben oder Wirbelbrüchen. Bei jüngeren Patient*innen zeigen sich häufiger Bandscheibenvorfälle oder muskuläre Probleme und Verspannungen unter anderem im Zusammenhang mit Sport. Eine sehr häufige Diagnose in allen Altersgruppen ist der Bandscheibenvorfall. Betrachtet man die Symptome, so stehen Kreuzschmerzen zahlenmäßig an oberster Stelle. Worauf es für die Betroffenen ankommt: Hartnäckige Rückenbeschwerden sollten unbedingt beim Facharzt / der Fachärztin abgeklärt werden, denn manche Diagnosen erfordern rasches Handeln für eine bestmögliche Heilung.
Sorgfältige Wahl der besten Behandlung
Neben der genauen Diagnose, um die Ursache für die Rückenprobleme herauszufinden, wägt das Team des Wirbelsäulenzentrum Kettenbrücke genau ab, von welcher Behandlung die jeweilige Patientin / der Patient am meisten profitiert. „Gerade wenn Abnützungserscheinungen die Schmerzen verursachen, wägen wir genau ab, wer von einem operativen Eingriff profitiert“, beschreibt Dr. Kerschbaumer. Denn abgesehen von Operationen steht ein breites Spektrum an konservativen Behandlungsmethoden zur Verfügung. „Wir arbeiten mit medikamentöser Therapie und sehr eng mit der hauseigenen Physiotherapie zusammen“, so der gebürtige Südtiroler, der seine Ausbildung an der Universität Innsbruck mit Zwischenstationen in Kliniken in Deutschland und der Schweiz absolviert hat.
Beste Rahmenbedingungen für Operationen
Ist ein operativer Eingriff das Mittel der Wahl, so sind die Rahmenbedingungen für Patient*innen an der Privatklinik Kettenbrücke optimal. Jede größere Operation im neurochirurgischen Bereich führen zwei Fachärzte gemeinsam durch. Der primär behandelnde Arzt betreut seine Patient*innen durchgehend persönlich und kann so bestmöglich auf die individuelle Situation der Betroffenen eingehen. „Der große Vorteil hier bei uns ist, dass wir unsere Patientinnen und Patienten in allen Phasen der Erkrankung gut begleiten können. Die ausgezeichnete interdisziplinäre Vernetzung im Haus fördert das zusätzlich“, erklärt der Neurochirurg.
Umfassende Erfahrung
Persönlich blickt Dr. Kerschbaumer auf eine reiche Erfahrung zurück: Während sein wissenschaftlicher Schwerpunkt an der Uniklinik lange im Bereich der kraniellen Chirurgie lag, sammelte er in den vergangenen Jahren auch umfassende praktische Erfahrung in der Wirbelsäulenchirurgie. „Der Schwerpunkt lag klar in der Behandlung degenerativer Veränderungen der Wirbelsäule und der Akutversorgung im Bereich der Traumatologie“, erklärt der Spezialist. Das Team des Wirbelsäulenzentrum Kettenbrücke nutzt die gesammelte Erfahrung von aktuell fünf Top-Wirbelsäulenchirurgen und behandelt jede Pathologie der Wirbelsäule. „Wir stimmen uns im Team ab, um für jeden Fall die ganze Erfahrung zu nutzen für eine bestmögliche Behandlung“, beschreibt Dr. Kerschbaumer. Der Erfolg gibt dem Team Recht: Die Patient*innen kommen aus ganz Österreich und nicht selten von noch weiter her, um von der herausragenden Expertise der Ärzte zu profitieren.
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