OP-Expert*innen aus ganz Österreich bei Hands-On Kurs an der Privatklinik Kettenbrücke
Beim Arthrex Hands-On Kurs für OP-Instrumentar*innen drehte sich alles um das Kernthema an der Kettenbrücke: Operationen am Bewegungsapparat und die modernsten Instrumente sowie Techniken in diesem Bereich. Insgesamt nahmen 32 OP-Instrumentar*innen aus ganz Österreich an dem Kurs an der Innsbrucker Privatklinik Mitte Juni teil. In vier Gruppen zu je acht Personen trainierten die Teams jeweils mit einem Arzt der Unfallchirurgie bzw. Orthopädie und Traumatologie sowie einer OP-Instrumentarin der Innsbrucker Privatklinik wichtige Operationstechniken.
Zweite überregionale Fortbildung für Pflegende
„Mit diesem praxisorientierten OP-Kurs, den wir mit der Medizintechnik-Firma Arthrex bei uns im Haus organisiert haben, bieten wir 2026 bereits die zweite überregionale Fortbildung für die Pflege an“, erklärt Kettenbrücke Pflegedirektorin DGKP Petra Potocnik, MA BA. Dass neben den hauseigenen Fachkräften, die hier auch lehrend tätig sind, Teilnehmende aus ganz Österreich mit dabei sind, freut sie besonders. „So wird fachlicher Austausch auf höchstem Niveau in der Pflege gefördert und das kommt wiederum den Patientinnen und Patienten zugute“, ist Petra Potocnik überzeugt. Beim ersten Pflegekongress im Frühjahr dieses Jahres trainierten die weithin bekannten Neurochirurgen des hauseigenen Wirbelsäulenzentrums zusammen mit Pflegeexpertinnen OP-Mitarbeitende aus Deutschland, Österreich und Südtirol.
Praktisches Training mit Instrumenten
Die Teams beim Arthrex Hands-on Kurs rotierten durch vier Trainingsstationen in verschiedenen Räumlichkeiten der Privatklinik. Geübt wurden dabei unter anderem Techniken für Frakturversorgungen in Form von Verplattungen an Arm und Fuß, Arthroskopische Zugänge und Chirurgie sowie spezielle Lösungen für die Fixation an der sogenannten Rotatoren-Manschette – das ist eine Gruppe von vier Muskeln und dazugehörigen Sehnen, die das Schultergelenk umschließt. Zudem stand mit dem speziellen Arthrex MobileLab ein voll ausgestattetes, hochmodernes, mobiles Operationslabor mit zwei OP-Tischen in einem LKW für die praktischen Übungen zur Verfügung. So konnten die Teilnehmenden unter Anleitung der Operateure und OP-Instrumentarinnen der Kettenbrücke professionell sägen, bohren, verschrauben und noch viel mehr.
Rundum gelungener Kurs
Vom Auftaktabend mit einem informellen Get-Together über die theoretischen Anleitungen und die praktischen Übungen bis hin zum Mittagessen im hauseigenen Mitarbeitenden-Restaurant war der Kurs ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden OP-Instrumentar*innen können sich die Kursteilnahme als Teil ihrer vorgeschriebenen Fortbildungsstunden anrechnen lassen und das erste Feedback zum Programm war sehr positiv. Petra Potocnik freut sich: „Danke an Romana Gassner und Sabrina Wendlinger aus unserem OP-Team, die den Kurs ausgezeichnet fachlich betreut haben. Mich freut besonders die gute Zusammenarbeit mit unseren Belegärzten und deren hohe Bereitschaft, die OP-Instrumentarinnen und -Instrumentare zu trainieren. Das ist eine große Wertschätzung für die Pflege insgesamt.“ Ein Zeichen für die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, wie sie an der Privatklinik Kettenbrücke täglich in allen Funktionen und auf allen Hierarchieebenen gelebt wird.