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Spannender Schulbesuch an der Radiologie Kettenbrücke

Medizinischer Schwerpunktzweig des KORG erhielt Führung

Einen ganz besonderen Einblick in die Welt der Gesundheit haben rund 60 Gymnasiast*innen an der Radiologie Kettenbrücke erhalten. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des medizinischen Zweigs des KORG-Kettenbrücke wurden in vier Gruppen durch die verschiedenen Bereiche des Instituts geführt. RT Astrid Neuhüttler hat die Jugendlichen begleitet und war begeistert von deren großem Interesse.

Live-Befundung von OP-Präparat

Zunächst wurde den Schüler*innen der Ablauf der Mammographie-Untersuchung erklärt. Eine tolle Gelegenheit ergab sich dann beim Röntgen, da die Besucher*innen live miterleben konnten, wie ein während einer Operation entnommenes Präparat durchleuchtet und mit dem Operateur auch gleich durch den leitenden Radiologen, Dr. Stefan Hiehs, befundet wurde. „Das war natürlich ein absolutes Highlight und zeigte wie sehr bildgebende Verfahren heutzutage die Qualität der Medizin unterstützen“, erklärt Astrid Neuhüttler. Durch postoperative Bildgebung wird dem Chirurgen gezeigt, ob er das gesamte zu entfernende Brustgewebe entnommen hat.

Interessierte Fragen

Gerade im Hinblick auf die Brustgesundheit stellten die Jugendlichen spannende Fragen. „Neben der Gesundheitsvorsorge hatten sie Fragen zu Brustkrebs bei Männern, aber auch zur plastischen Chirurgie an der Brust“, berichtet die Radiologie-Technologin. Mit Tipps zur Selbstuntersuchung der weiblichen Brust verließen die Schüler*innen dann das Brustinstitut und gingen weiter zu CT und MRT.

Welche Technologie für welche Diagnostik?

Im Rahmen der weiteren Führung erfuhren die jungen Menschen Wissenswertes über die verschiedenen bildgebenden Verfahren und ihre Anwendungsgebiete. Dabei ging es um die Nutzen-Risiko-Abwägung bei den mit Strahlung verbundenen Technologien des Röntgen und der Computertomographie (CT). Unter anderem stellte das Radiologie-Team hier das neue Herz-CT zur Sichtbarmachung der Verkalkung der Herzgefäße vor. Eine innovative Untersuchung, die mittlerweile Standard-Vorsorge für alle ist. „In diesem Zusammenhang haben wir auch über den Einsatz von Kontrastmitteln bei den bildgebenden Verfahren und die notwendigen Abklärungen dazu gesprochen“, beschreibt Astrid Neuhüttler. Von den Vorteilen der besseren Sichtbarkeit von Gefäßen und Organen bis hin zur Wichtigkeit der raschen Verabreichung von Kontrastmitteln mit Hilfe eines Injektors, wurden die Gymnasiast*innen eingehend informiert.

Beim auf Magnetkraft basierenden MRT-Gerät erhielten sie eine eindrucksvolle Demonstration der Stärke des Magnetfelds und erfuhren, dass hier ebenfalls Kontrastmittel zum Einsatz kommen. Der Vorteil dieser hochmodernen Technologie liegt vor allem darin, dass Bänder, Sehnen und Muskeln besser zu sehen sind.

Selbstuntersuchung und Info-Material

Dann wurden die Schüler*innen noch eingeladen, sich einer Ultraschalluntersuchung bei Radiologe Dr. Matthias Marberger zu unterziehen. „Ganz Mutige durften sich auch noch selbst sonografisch untersuchen“, erklärt Astrid Neuhüttler. Abschließend informierte Astrid Neuhüttler über die Vorteile des Berufs der Radiologietechnologin bzw. des Radiologietechnologen (RT) und stellte zudem Informationsmaterial zur Ausbildung zum Mitnehmen zur Verfügung.

Alles in Allem ein gelungener Besuch der Gesundheitsexpert*innen der Zukunft an der Radiologie Kettenbrücke.