Starkes Team durch gezielte Weiterbildung
Die Privatklinik Kettenbrücke setzt auf individuelle Mitarbeiterentwicklung, Eigenverantwortung und eine enge Zusammenarbeit über Berufs- und Abteilungsgrenzen hinweg. Davon profitieren sowohl die Mitarbeiter*innen als auch die Patient*innen.
Die gezielte Förderung der Mitarbeiter*innen ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur an der Privatklinik Kettenbrücke. Matthias Egger, MBA, BSc, Leiter der Anästhesie und stellvertretender Pflegedirektor, sowie Mag. Daniel Schreiner, BSc, Leiter der ICU/IMCU (Intensivstation), setzen dabei auf individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, flache Hierarchien und gegenseitige Wertschätzung. Gemeinsam verantworten sie ein Team von 43 Mitarbeiter*innen.
Individuelle Stärken fördern
„Uns geht es nicht nur darum, das Tagesgeschäft erfolgreich zu bewältigen. Wir wollen die Mitarbeiter*innen befähigen, ihre Stärken weiterzuentwickeln und damit auch die gesamte Organisation voranzubringen“, erklärt Matthias Egger. Welche Weiterbildungen sinnvoll sind, hängt von den persönlichen Interessen und Fähigkeiten sowie den Anforderungen im Klinikalltag ab. Die jährlichen Mitarbeitergespräche bieten einen guten Rahmen, um Entwicklungspotenziale zu erkennen und gemeinsam Ziele festzulegen.
Die Möglichkeiten reichen von Patientensicherheit und Qualitätsmanagement über Geräteschulungen und Notfallmanagement bis zur Schmerzbehandlung. Auch gesetzlich vorgesehene Sonderausbildungen in der Anästhesie- und Intensivpflege bringen wertvolles Fachwissen ins Haus.
Wissen im ganzen Haus teilen
Besonderen Wert legt die Privatklinik Kettenbrücke darauf, dass erworbenes Wissen nicht bei Einzelnen bleibt. So absolvieren Mitarbeiter*innen beispielsweise Schulungen im Notfallmanagement und geben ihr Wissen anschließend intern weiter. Ein weiteres Beispiel liefert die Schmerzbehandlung: Rückmeldungen aus Patientenbefragungen zeigten Verbesserungspotenzial auf. Daraufhin absolvierte ein Teammitglied die Ausbildung zur Pain Nurse und schult heute Pflegekräfte im gesamten Haus. „Wenn Mitarbeiterinnen ihre Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen können, profitieren alle davon – das Team und vor allem unsere Patient*innen“, betont Daniel Schreiner.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Obwohl die Anästhesie räumlich von anderen Bereichen getrennt ist, wird die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg aktiv gefördert. Kurze Kommunikationswege, flache Hierarchien und ein kollegialer Umgang prägen den Arbeitsalltag. „Sobald ein Patient unsere Klinik betritt, steht sein Wohl im Mittelpunkt – bis er uns hoffentlich zufrieden und genesen wieder verlässt. Dafür müssen alle Berufsgruppen eng zusammenarbeiten“, erklärt Egger.
Auch in der Führung setzen Egger und Schreiner auf Teamarbeit. Die Weiterentwicklung von einer Stellvertretungsregelung hin zu einer dualen Führung mit klar verteilten Verantwortlichkeiten hat sich bewährt. „Als Führungskräfte müssen wir Freiräume schaffen, Entwicklung zulassen und die richtigen Anreize setzen“, so Schreiner.
Familiäre Atmosphäre und starke Bindung
Neben der fachlichen Entwicklung spielt das Miteinander eine zentrale Rolle. Neue Mitarbeiterinnen lernen die Klinik bei einem zweitägigen Onboarding kennen: Ein Tag dient dem Austausch mit Kolleginnen aus verschiedenen Bereichen, der zweite ist speziell auf die Pflege ausgerichtet. Gemeinsame Veranstaltungen stärken zusätzlich den Teamgeist. Die familiäre Atmosphäre, gegenseitige Wertschätzung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten tragen zu einer hohen Mitarbeiterbindung bei. Das große Interesse von Fachkräften und Praktikant*innen bestätigt diesen Weg. Für Egger ist die Begeisterung für den Pflegeberuf auch persönlich spürbar: „Ich habe mit meinem Beruf den Platz gefunden, wo ich hingehöre.“
Foto: Mag. Daniel Schreiner, BSc, Matthias Egger, MBA, BSc
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